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Bedingungen: 1 kleiner Tisch,
zwei Holzstühle, 2 Gläser Wasser |
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Kann man Sex in Jiddisch haben? Anders gefragt: Kann man Sex haben, wenn man gerade lacht? Wie erkennt man einen chassidischen Beatnik? Sind Zungenküsse koscher? Ist rituelle Unterwäsche erotisch? War Elvis Presley wirklich jüdisch? Kann man eine Kultur importieren, und was kommt dabei heraus? Wex/Lehmann von Golus Storytheatre (Toronto-Berlin) haben eine Antwort darauf, denn sie haben DAS BUCH: Michael Wex's inzwischen auch auf Deutsch vorliegenden Roman SHLEPPING THE EXILE. Es ist die Geschichte von Joine Levkes, in Schanghai geboren, der mit seinen aus Polen vor den Nazis geflüchteten Eltern in Kanada lebt, in Alberta, "in the middle of nowhere". Er ist 13 Jahre alt, orthodox erzogen und pubertierend. Und er ist in Schwierigkeiten, weil Torah und Talmud nicht mit den Sehnsüchten eines Jugendlichen in Nordamerika harmonieren. Der Tod von Joines Vater verschlimmert alles noch, und er hat eine Freundin, die den Sabbat nicht einhält. Joine ist zu religiös um "normal" zu sein, zu "normal", das nicht zu erkennen, und noch zu sehr Kind, um das verstehen zu können. SEX IN JIDDISCH erzählt nicht einfach das Buch. Wex und Lehmann haben sich Geschichten herausgesucht, sie bearbeitet, zum Teil mit Musik arrangiert und in den Kontext von SEX IN JIDDISCH gestellt -- und ein völlig eigenständiges Programm geschaffen. Die Geschichten werden von Joine selbst erzählt. Wex und Lehmann ergänzen sich im Stil, Wex's Auftritte werden von Lehmann am Kontrabass begleitet. Standing ovations beim Ashkenaz-Festival 1997 in Toronto zeigten das Potential an Hipness, das SEX IN JIDDISCH hat. Fünf Geschichten also: das Drama, als der Vater Joines Schallplatte mit "Heartbreak Hotel" zwischen seinen Kantorenplatten entdeckt; Joines Erlebnisse bei der attraktiven Sozialarbeiterin seiner Schule; Joines Erlebnisse als Beatnik; die unorthodoxen Abwehrtechniken seiner Mutter, die nach dem Tod ihres Mannes wieder verheiratet werden soll; und die Geschichte der Frau Furmanowsky aus Praga bei Warschau, die im Winter 1877 unerwartet von einem Kartoffelkugel Hilfe erhält, ehelichen Glücks teilhaftig zu werden.
"...pieces like Sex in Yiddish stretch and revitalize the whole idea of what it means to be Jewish today." NOW, Toronto |